Top StoryGute Geschäfte auf der glasstec 2004Mit einem sehr guten Ergebnis ging am Samstag, den 13. November 2004, in Düsseldorf die weltweit größte internationale Glasfachmesse zu Ende. Zufriedene Aussteller und Besucher blickten auf fünf äußerst lebhafte Messetage zurück.
[b]Aussteller loben Qualität und Quantität der glasstec[/b]
Die Aussteller der glasstec 2004 äußerten sich sehr zufrieden über ihre Teilnahme an der glasstec 2004. So fiel auch die Ausstellerbefragung ausgesprochen positiv aus: 89 Prozent der Aussteller äußerten, dass sie ihr Messebeteiligungsziel erreicht hätten. 95 Prozent lobten die sehr gute fachliche Qualifikation der Besucher. Knapp 90 Prozent erwarten ein gutes Nachmessegeschäft. „Jeden Tag wurden die von uns gesteckten Messeziele weit übertroffen. Wir liegen mehr als 50 Prozent über dem Soll“, bestätigte Christian Willers der Firma Saint-Gobain die positive Einschätzung der glasstec. Ein besonderes Plus für die glasstec war auch in diesem Jahr die hohe Internationalität der Ausstellerschaft: Italien führte als größte Gruppe. Es folgten die USA, Niederlande und Großbritannien. Weit über 90 Prozent der Fachbesucher lobten das umfassende Ausstellungsangebot. Insgesamt besuchten 54.000 Fachleute aus Industrie, Handel, Handwerk und Architektur die glasstec 2004. Damit liegt die glasstec 2004 gleich auf mit der glasstec 2002.
[b]Internationalität der Fachbesucher hoch wie nie zuvor[/b]
Der hohe Anteil internationaler Besucher konnte nochmals gesteigert werden: 57 Prozent der Messegäste kamen nicht aus Deutschland. Sie kamen aus 81 Ländern von Neuseeland bis Zimbabwe. „Die glasstec ist stark international ausgerichtet. Der Anteil internationaler Aussteller und Besucher liegt weit über dem Durchschnitt anderer Glasmessen. Damit ist sicher gestellt, dass Angebot und Nachfrage im globalen Maßstab in Düsseldorf zusammenkommen“, stellt Michael Frerker, Geschäftsführer der Fachvereinigung Behälterglas des Bundesverbands Glasindustrie e. V. (BV Glas), in diesem Zusammenhang heraus. Das Interesse der glasstec-Besucher richtete sich primär auf Glasbearbeitung und -veredelung (51 Prozent), Glasherstellung (38 Prozent) Glasprodukte und -anwendungen (39 Prozent) sowie auf Werkzeuge, Ersatz- und Verschleißteile (31 Prozent). Für 20 Prozent der Besucher galt das besondere Augenmerk der Solartechnologie. „Die glasstec ist durch die internationale Kommunikationsplattform für uns etwas Besonderes. Dieses Jahr war die glasstec aus unserer Sicht noch erfolgreicher, wir hatten viele neue Kundenkontakte“, sagt Klaus-Dieter Schabe, Schott AG, rückblickend auf ihre Messebeteiligung.
[b]Partner der glasstec sehen Initialzündung für gesamte Branche[/b]
Die Messe Düsseldorf und ihre Trägerverbände, die Fachabteilung Glasmaschinen und –anlagen im VDMA, der Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks (BIV) sowie der Bundesverband Glasindustrie e.V. zeigten sich mit der positiven Resonanz auf Besucher- wie auf Ausstellerseite zufrieden. Insgesamt war die glasstec auch in ihren Augen ein voller Erfolg. „Die Stimmung unter den Maschinenbauern ist durchweg positiv. Für viele ist es die beste glasstec seit Jahren. Sie verzeichneten viele Anfragen und auch Vertragsabschlüsse“, sagte Siegfried Glaser, Vorsitzender des glasstec-Beirates und Vorsitzender der Fachabteilung Glasmaschinen und –anlagen im VDMA. „Durch rechtzeitige Anpassung an veränderte Bedingungen und Wandlungen innerhalb globaler Märkte bestätigt die glasstec 2004 ihren Anspruch als Leitmesse und ideale Informationsplattform“, betonte Glaser weiter.
„Angesichts der fragilen Geschäftslage im Glaserhandwerk war es im Vorfeld der Messe gar nicht so sicher, dass wir auch 2004 die 30-jährige Erfolgsgeschichte dieser Leistungsschau ohne Abstrich so würden weiter schreiben können.Doch die glasstec erwies sich als hervorragende Initialzündung in einer schwierigen Marktsituation – nicht nur für die ausstellenden Betriebe des Glaserhandwerks“, so Martin Nagel, Präsident der glasstec 2002 und Bundesinnungsmeister des Glaserhandwerks (BIV).
Der Bundesverband Glasindustrie e. V. (BV Glas) schloss sich der positiven Einschätzung des BIV und VDMA an: „Die glasstec hat erneut ihren Anspruch als weltweit führende Glasmesse unterstrichen. Erfreulich sind Entwicklungen, die noch stärker den innovativen Charakter des Werkstoffes Glas herausstellen. Dazu gehören Gläser, die noch mehr als bisher die klimatischen Bedingungen in Gebäuden verbessern und ein wesentliches Energieeinsparpotenzial beinhalten. Der stärkere Fokus auf Spezialglasanwendungen wie TV-Glas, Photovoltaik oder Solarthermie lassen erahnen, welche Wichtigkeit Glas in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zukommt. Das Innovationspotenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft“, resümierte Dr. Johann Overath, Geschäftsführer BV Glas.
Die größte ausländische Ausstellergruppe, Italien (mit 197 Ausstellern), schloss sich dem allgemein positiven Tenor an. „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf und freuen uns über die vielen internationalen Kontakte“, sagte Renata Gaffo, Direktorin des italienischen Verbands der Zulieferer von Maschinen und Zubehör zur Glasbearbeitung (GIMAV), zum Verlauf der glasstec.
[b]„glass technology live“– Schaufenster der Innovationen[/b]
Mit erweitertem Konzept an den Start gegangen war auch die Sonderschau „glass technology live“. Insbesondere das transparente Design der attraktiven Ausstellung und die erweiterte Themenvielfalt (neben Fassaden und einer einzigartigen Solarausstellung ging es auch um den Innenausbau mit Glas) waren Anziehungspunkte für den bemerkenswerten Besucheranteil an Architektur- und Ingenieurbüros. Die Glasbranche gilt weltweit als eine der innovativsten. Um auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren, befasste sich „glass technology live“ auch mit zukunftsweisenden Themenfeldern wie Lasertechnologie, dünne Spezialgläser (z.B. Displayglas) und Solartechnologie. „Die Sonderausstellung wurde erneut mit unglaublich großem Interesse aufgenommen. Besonders im Fassadenbau kommt Solartechnologie immer mehr zum Einsatz. Diesem Trend haben wir sowohl in der Ausstellung als auch im Symposiumsprogramm Rechnung getragen. Die glasstec ist für die Glasbranche unumstrittenes Schaufenster der Innovationen“, resümierte Prof. Stefan Behling, Leiter des Instituts für Baukonstruktion an der Universität Stuttgart und Partner im Londoner Architektenbüro von Sir Norman Foster. „Wir haben uns erstmals in diesem Jahr für eine Messebeteiligung mit eigenem Stand entschlossen, weil die glasstec der ideale Treffpunkt für unsere Zielgruppe Architekten ist“, sagte Albert Müller, Architektenberater der Firma Gartner, einem der größten Fassadenbauer weltweit.
Im Symposium griffen namhafte Referenten aus führenden Forschungsinstituten, Verbänden, Unternehmen und Architekturbüros die in der Sonderschau gezeigten Themenfelder auf und vertieften diese in Podiumsdiskussionen. Insbesondere das Symposium als Forum zum Informationsaustausch und zur Entwicklung innovativer Ideen war Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher aus Universitäten, Forschung und Entwicklung. „ Die Sonderschau und das Symposium - speziell auch für für den Bereich Laser- und Displaytechnologie - trafen auf eine hervorragende Resonanz. Diese beiden Themen sowie weitere neue Technologien sollten fester Bestandteil der glasstec bleiben“, betonte Siegfried Glaser nach den erfolgreich verlaufenen Symposiumstagen.
[b]glasstec-Portal findet großen Anklang[/b]
Auch im Internet gab es in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich vor und während der glasstec umfassend über die Veranstaltung und die technologischen Neuheiten zu informieren. Auf der umfangreichen Ausstellerdatenbank des glasstec-Portals präsentierten sich über 1000 Aussteller (glasstec 2002: 800 Aussteller) mit ihrem Firmenprofil. 680 Unternehmen haben Produktbeschreibungen und 701 ihre Unternehmensdaten eingestellt. Die Anzahl der Portaluser während der Laufzeit ist gegenüber 2002 um 50 Prozent gewachsen. Messen sind nach wenigen Tagen normalerweise vorbei - die glasstec nicht. Denn Anbieter und Interessenten haben auch nach der Laufzeit bis zur nächsten Veranstaltung 2006 viel zu sagen, zu zeigen und zu fragen. Wer keine Zeit hatte, „glass technology live“ und das Symposium während der Messe zu besuchen, findet zahlreiche Informationen und Beiträge im Portal. Mit dem glasstec-Portal sind die Messestände 365 Tage, 24 Stunden am Tag und an jedem Platz der Welt geöffnet unter [url]http://www. glasstec-online.com[/url]. Die nächste glasstec findet im Oktober 2006 in Düsseldorf statt.
06.12.2004, Glasstec / Messe Düsseldorf GmbH Il materiale informativo del sito è registrato ed appartiene all´azienda o ai terzi che lo hanno fornitoe tutti i diritti sono riservati.
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